Der Preis hängt nicht nur vom Shootingtag ab

Wer ein Model für eine Werbekampagne buchen möchte, braucht meist mehr als einen einfachen Tagessatz. Entscheidend sind unter anderem die Erfahrung des Models, die Dauer und Art der Produktion sowie die geplante Nutzung der Aufnahmen. Ein Foto für eine zeitlich begrenzte Onlinekampagne wird anders kalkuliert als Material für mehrere Jahre, verschiedene Länder und zahlreiche Werbekanäle.

Deshalb erstellen wir bei Wunschgesichter keine pauschalen Preise für jede Produktion, sondern kalkulieren anhand eures konkreten Briefings. So wird transparent, welche Leistungen und Rechte ihr tatsächlich benötigt.

Aus welchen Bestandteilen setzt sich ein Modelbudget zusammen?

  1. Modelhonorar: Die Vergütung für den Einsatz vor der Kamera. Relevant sind zum Beispiel Dauer, Erfahrung, Anforderungen und gegebenenfalls besondere Fähigkeiten.
  2. Nutzungsrechte / Buyout: Die vereinbarte Verwendung des entstandenen Materials. Maßgeblich sind insbesondere Medien, Laufzeit, geografisches Gebiet und Werbeumfang.
  3. Produktionsbedingte Kosten: Je nach Auftrag können Reisezeiten, Fahrt- und Übernachtungskosten, Fittings, Reservierungen oder zusätzliche Drehtage hinzukommen.
  4. Agenturleistungen: Vermittlung, Auswahl, Kommunikation und organisatorische Betreuung werden entsprechend der individuellen Vereinbarung berücksichtigt.

Warum ist der Buyout so wichtig?

Ein Buyout regelt nicht pauschal „alle Rechte für immer“. Entscheidend ist, was konkret vereinbart wurde. Nutzt eine Marke das Material beispielsweise länger oder in zusätzlichen Medien, kann eine Erweiterung der Nutzungsrechte erforderlich sein. Eine saubere Vereinbarung schützt beide Seiten und macht spätere Nachkalkulationen nachvollziehbar.

Beispiel: Zwei Kampagnen, zwei unterschiedliche Kalkulationen

Beispiel A: Ein eintägiges Fotoshooting für eine zwölfmonatige Nutzung auf Website und organischen Social-Media-Kanälen in Deutschland.

Beispiel B: Derselbe Drehtag, aber mit zweijähriger Nutzung, bezahlten Social Ads und zusätzlicher internationaler Ausspielung.

Obwohl der Produktionsaufwand ähnlich sein kann, unterscheiden sich die vereinbarten Nutzungsrechte erheblich. Deshalb kann auch das Gesamtbudget unterschiedlich ausfallen. Die Beispiele illustrieren die Kalkulationslogik und sind keine verbindlichen Preisangebote.

Welche Angaben benötigen wir für ein Angebot?

  • Art der Produktion: Foto, Film oder beides; Anzahl der benötigten Models.
  • Produktionstermin, Drehort, Dauer und mögliche Reisetage.
  • Gesuchte Typen, Altersgruppen, Rollen und besondere Fähigkeiten.
  • Nutzungsmedien: Website, Social Media, Paid Ads, Print, POS, OOH oder TV.
  • Geografischer Umfang und geplante Nutzungsdauer.

Ein Beitrag von Wunschgesichter – People- und Modelagentur aus Bremen.

FAQ

Häufige Fragen zu Modelkosten

Gibt es einen festen Tagessatz für alle Models?

Nein. Honorare können je nach Erfahrung, Rolle, Produktionsumfang und individueller Vereinbarung variieren.

Sind Social-Media-Ads automatisch im Buyout enthalten?

Nicht unbedingt. Bezahlte Werbung sollte ausdrücklich im vereinbarten Nutzungsumfang berücksichtigt werden.

Kann ich Nutzungsrechte später verlängern?

Häufig ist eine Verlängerung oder Erweiterung nach Abstimmung möglich. Sie sollte rechtzeitig vor Ablauf der bisherigen Vereinbarung geklärt werden.

Wie bekomme ich einen verlässlichen Preis?

Mit einem konkreten Briefing. Wir prüfen die Anforderungen und erstellen ein auf eure Produktion abgestimmtes Angebot.

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